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 Über den großen Schlüssel von Ingo Hoff (4.v.l.) freuen sich (v.l.): die Wittekindshofer Ressortleiterin Irene Stenzig, Domenic, Kevin, Frank, Melina, Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke, Teamleiterin Heike Genz und Heiko. Gronau/ Kirchenkreis Steinfurt- Coesfeld-Borken - „Menschen an Leib und Seele möglichst gut zu begleiten ist das gemeinsame Anliegen des Diakonischen Werkes, der Diakonischen Stiftung Wittekindshof und der Kirchengemeinden“, betonte Superintendent Joachim Anicker und lobte die Zusammenarbeit der evangelischen Christen im Münsterland anlässlich der Einweihung des neuen Wittekindshofer Wohnhauses für 24 Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Gronau.
Auch Dr. Thomas Bröcheler, der Direktor der Bischhöflichen Stiftung Haus Hall in Gescher, dankte für die unkomplizierte und konstruktive Nachbarschaft der katholischen und evangelischen Einrichtung der Behindertenhilfe.
Die Einladung zur offiziellen Einweihung hatten rund 100 Gäste angenommen. Die Kinder und Jugendlichen berichteten von der spannenden Umzugszeit und ihren Zukunftswünschen, die von einer Rutsche bis zu einem Arbeitsplatz oder der eigenen Wohnung reichten. Die Wittekindshofer Ressortleiterin Irene Stenzig betonte, dass die Verselbständigung das Ziel des Trainingswohnbereiches und der vier Wohngruppen für jeweils vier junge Menschen seien. Sie freut sich, dass durch den Heilpädagogischen Intensivbereich erstmals auch in Gronau Wohnmöglichkeiten für junge Menschen mit besonders hohem Betreuungsbedarf angeboten werden und verschiedene heilpädagogische und pflegerische Schwerpunkte gesetzt werden könnten. Der Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg lobte die Zielsetzung, dass die Kinder und Jugendlichen Sicherheit, Zuwendung und Geborgenheit erfahren sollen als wichtige Voraussetzung, damit Erwachsen- und Selbstständigwerden gut gelingen könnten.
Mahnende Worte erhob Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke, der aufgrund der leeren öffentlichen Kassen befürchtet, dass Angebote wie im Neubau zukünftig nicht mehr geschaffen werden könnten: „Die Politik muss für Gerechtigkeit sorgen, sie muss die Starken stärker belasten, damit die Schwachen besser unterstützt werden können. Es darf nicht sein, dass die Reichen sich immer weiter bereichern, die öffentlichen Haushalte handlungsunfähig werden und die Schwächsten in unserer Gesellschaft darunter leiden müssen.“
Weitere Informationen: www.wittekindshof.de/koenigstrasse
Text und Bilder: Anke Marholdt
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