Gegenwart und Geschichte
Im Kirchenkreis Tecklenburg sind 17 Kirchengemeinden mit zusammen etwa 81.000 evangelischen Gemeindegliedern zu einer Gemeinschaft verbunden. Sein Gebiet erstreckt sich über 1.088 Quadratkilometer und reicht von Schale im Norden bis Ladbergen im Süden, von Lienen im Osten bis Wettringen im Westen.
Der Kirchenkreis Tecklenburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sein östlicher Teil besteht aus der alten Grafschaft Tecklenburg. Hier wurde bereits 1527 die Reformation eingeführt, ab 1588 das reformierte Bekenntnis. 1707 wurde die Grafschaft Tecklenburg preußisch und damit ein Teil der preußischen Provinz Westfalen.
Der Kirchenkreis umfasste früher alle evangelischen Gemeinden im Münsterland. Als die evangelische Bevölkerung im Münsterland zunahm, wurden die Kirchenkreise Münster und Steinfurt-Coesfeld-Borken gebildet. Mit seinen Nachbarkirchenkreisen ist der Kirchenkreis Tecklenburg geschichtlich und geografisch eng verbunden. Im vielen Bereichen gibt es eine enge Zusammenarbeit.
Der Kirchenkreis Tecklenburg stellt sich der Aufgabe, Kirche für die Menschen in seinem Gebiet zu sein. In ihm sind 45 Pfarrerinnen und Pfarrer tätig. Eine große Zahl von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt zu einem lebendigen Gemeindeleben im Kirchenkreis bei. Die Kirchengemeinden, erkennbar an der großen Zahl denkmalgeschützter alter Dorf- und Stadtkirchen, sind traditionsbewusst und gegenwartsoffen und versuchen heute Gemeinde Jesu Christi zu sein. Dem Leben der Gemeinde vor Ort dient der Kirchenkreis, der zahlreiche Einrichtungen geschaffen hat, die für die Menschen wichtig sind. Viele Einrichtungen der Diakonie (Krankenhäuser, Altenheime. Beschützende Werkstätten, Ambulante Pflegedienste, Beratungsstellen) gehören genauso dazu ebenso wie die Jugendbildungsstätte des Kirchenkreises in Tecklenburg, Dienste der Jugendarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und der Erwachsenenbildung sowie das Kreiskirchenamt in Lengerich.
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